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  • Barbara Isler

VERGEBUNG

Ich freue ich darüber, dass Dich das Thema "Vergebung" interessiert und Du um etwas mehr einzutauchen, hier auf den Blog-Beitrag geklickt hast.


UNVERSÖHNLICHKEIT IST WIE GIFT TRINKEN UND ERWARTEN,

DASS DER ANDERE STIRBT.


Gab oder gibt es doch Verletzungen, welche schwerwiegende Konsequenzen für Dein Leben hatten. Welche Deinen Lebensweg komplett aus den Bahnen geworfen und in andere Richtung gedrängt hatten.

Verletzungen bei denen Du mit familiären oder auch finanziellen Auswirkungen zu kämpfen hast/hattest. Und das alles, nicht weil Du es wolltest, NEIN, weil die Handlung von jemand anderem Dir keine Wahl gelassen hat.

Gerade dann geht vieles weit über gebrochene Herzen und Tränen hinaus und fühlt sich besonders ungerecht an, und schreit nach Vergeltung!

"Wenn dieses A..... mir nicht, dann hätte ......" ja, dann wäre das alles vielleicht nicht passiert.

Wir alle tragen tief in uns, das Bedürfnis nach Gerechtigkeit und damit wir den Schmerz nicht mehr so stark fühlen müssen, würden wir am liebsten auch dem anderen Schmerz zu fügen. Denn Auge um Auge wäre da doch die beste Option dafür- nicht wahr?

Eine Verletzung schmerzt immer, ganz egal ob es gestern geschah oder schon Jahre her ist. Manchmal verdrängen wir es und werden erst wieder damit konfrontiert, wenn wir der Person begegnen oder ein ähnliches Erlebnis uns triggert.

Erkennst Du Dich hier drin?

Ich kann Dich so gut verstehen und glaube Dir, dass all Dein Schmerz, all Deine Tränen, all Deine Enttäuschung darüber sehr weh getan hat. Vielleicht auch immer noch weh tun. Dafür macht Dir niemand Vorwürfe. Dann ist das vielleicht gerade ein neuer wertvoller Ansatz für Dich, denn

Vergebung hat NICHTS mit der anderen Person, sondern ALLES mit Dir zu tun.

Dass die andere Person böse zu Dir war, lag/liegt nicht in Deinem Kontrollfeld. Darüber hattest Du keine Kontrolle. Was Du aber entscheiden kannst und zwar voll und ganz, ist DEIN LEBEN.

Wenn Du der anderen Person nicht bewusst vergibst (gerne helfe ich Dir dabei in Deiner Coaching-Sitzung), wird ein Teil dieser verletzenden und zerstörerischen Energie immer ein Teil von Dir bleiben.

So gibst Du diesem Schmerz die Erlebnis, immer einen Raum in Deinem Herzen zu habean, in Deinen Gefühlen zu verharren oder in Deinem Körper stecken zu bleiben. Und dieser Schmerz wird weiter und weiter Schaden anrichten.

Vielleicht kannst Du es Dir besser vorstellen, wenn ich es Dir so erkläre:

Eine Verletzung und das darauf folgende "nicht vergeben" öffnet eine Tür für zerstörerische Energie. Es ist eine Tür, durch die negative Gedanken und Gefühle ganz einfach ohne zu Fragen, rein- und raus-spazieren können.

Und wir beide wissen, dass negative Gedanken und Gefühle Dir das Leben schwer machen können und Dich und Deine Entscheidungen negativ beeinflussen. Und weisst Du was? Diese werden Dich NIE freiwillig verlassen. Sie bleiben und zwar nicht einmal, nein sie bleiben dauerhaft.

Kannst Du Dir nun vorstellen, was ich damit sagen möchte?

Keine Frage war das was Dir widerfahren ist schlimm. Doch das Andere, das "nicht vergeben" ist absolut zerstörerisch und sehr gefährlich.

Hast Du in Dir eine Verletzung, welche über ein lange Zeit schon unvergeben da ein Zuhause gefunden hat, ist es gut möglich, dass dies in eine Verbitterung übergeht. Verbitterung ist ein Gefängnis der Bitterkeit und dies hat nicht nur emotionale sondern auch körperliche Folgen wie Schlafstörungen, Essstörungen, Magen-Darmprobleme usw.

Das wolltest Du doch nie, verbittert werden - oder?

Ist Vergebung ein Schwächebekenntnis? NEIN, Vergebung ist MACHT.

Zu verzeihen, heißt nicht, dass man das, was passiert ist, legitimiert oder abschwächt.

Es heißt nur, dass Du auf Dein Recht auf Vergeltung und Wiedergutmachung und Nachtragend sein verzichtest, UM DEINES GLÜCKS WILLEN.

Nicht wegen der anderen Person, WEGEN DIR.


DEINE BARBARA

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